Das Lernportal der Angewandten Kommunikation
Tel. 02058-7821540    |    info@angewandte-kommunikation.de

Das Meta-Modell

Schlauen fragen schlaue Fragen.

In der Linguistik und im NLP versteht man Sprache als individuelles Abbild der Welt. Und davon gibt es so viele, wie es Menschen gibt.

Ziel des META-Modells ist es, das sprachliche Modell der „Wirklichkeit“ eines Menschen so zu erweitern, dass Menschen sich untereinander besser verstehen können und mehr Wahlmöglichkeiten bekommen.


Tilgung, Generalisierung, Verzerrung

Unser sprachliches Bild der Welt entsteht mit Hilfe von drei universellen Gestaltungs­prozessen:

  • Tilgung
  • Generalisierung
  • Verzerrung

Das Gesprochene ist eine reduzierte Darstellung des inneren Erlebens. Durch die Gestaltungs­prozesse von Tilgung, Verzerrung und Generalisierung erfolgt eine mehr oder weniger geeignete Verarbeitung (Transformation), die dann in der kommuni­zierten Sprache ihren Ausdruck findet.

Weil der Hörende über andere Erfahrungen verfügt als der Sprechende, kommt es bei der Rück­übersetzung oft zu interpretatorischen Miss­verständnissen. In der Regel sind sich die Kommunizierenden dessen nicht bewusst. Erst wenn es zu Problemen kommt, bemerkt man, dass man „aneinander vorbei­redet“. Dann ist es jedoch meist schon zu spät. Ziel eines wirksamen Kommunikations­trainings ist daher nicht die Manipulation, sondern Mittel und Verhaltens­strategien zu schaffen, die schon im Vorfeld ansetzen und Miss­verständnisse reduzieren.

Die praktische Umsetzung des Meta-Modells besteht im Erkennen der Wohlgeformt­heits­verletzungen und Prozess­fragen, mit denen man aus der Oberflächen­struktur mehr über die zugrunde­liegende Tiefen­struktur erfährt. So werden die Generali­sierungen, Tilgungen und Verzerrungen an wichtigen Stellen bewusst und rückgängig gemacht. Dies bringt mehr Klarheit in die Kommuni­kation, ohne dass eine Informations­überflutung stattfindet.


Der Kern der Fragen sind die 5 großen “W”.

Wer – Was – Wann – Wo – Wie 

Damit wird verhindelt, dass WARUM-Fragen gestellt werden, die beim Gesprächs­parner leicht einen Unmut hervor­rufen, weil sie Recht­fertigungen verlangen könnten.

Nutzen

Das Meta-Modell (meta: griechisch über, drüber hinaus, auf höherer Ebene) bietet eine Reihe von Sprachmustern und Fragekomplexen, mit denen sich eruieren lässt, um was es genau geht?

Das Meta-Modell hilft …

  • Informationen zu sammeln
  • spezifische Bedeutungen zu klären
  • mögliche Einschränkungen zu identifizieren
  • Wahlmöglichkeiten zu eröffnen

Eine kleine Merkübung: